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Durchführung einer Lesereise

Eine Autorenbegegnung umfasst etwa anderthalb Zeitstunden und bietet neben Leseproben ein einleitendes, eingeschobenes oder anschließendes Gespräch. Für die meisten Autoren ist die literarische Werkstatt der Schwerpunkt der Veranstaltung.

Fast alle Autoren wünschen eine Beschränkung auf zwei oder drei Klassen einer Altersstufe mit ca. 50  Schülern insgesamt als Obergrenze. Ausnahmen müssen vorher abgesprochen werden. Die Räumlichkeit sollte eine angenehme Atmosphäre vermitteln. Von der Größe her genügt meist ein Klassenraum, in dem die Tische aus- oder beiseite geräumt wurden. Auch der abgetrennte Teil einer Aula, eine Bücherei oder ein Musikraum sind möglich, oder man geht an einen geeigneten außerschulischen Ort, z. B. in eine Bibliothek. Nicht erwünscht sind große Hallen. Günstig für die Gesprächsrunde ist es, wenn die Stühle im Halbkreis stehen. Der Autor bzw. die Autorin benötigt als Ablage einen Tisch, auf dem auch Mineralwasser o. ä. bereitgestellt sein sollte. Drei Lesungen am Tag sind durchaus möglich, aber selten an einem Vormittag mit unterschiedlichen Schulen zusammenzufassen, weshalb unter Umständen auch eine Nachmittagslesung eingeplant werden kann. Mit der wachsenden Zahl an Ganztagsschulen nimmt diese Möglichkeit zu.

Ebenfalls kann eine Abendveranstaltung für Erwachsene, vor allem mit Eltern, geplant werden, bei der die Autorinnen bzw. Autoren aus ihren Werken lesen, aus ihrer literarischen Werkstatt berichten oder einen Vortrag über Leseförderung halten können - je nach Absprache mit der Schule.

 

Diesen Bereich betreut E-Mail an Ute Nagelschmitt. Letzte Änderung dieser Seite am 14. September 2011. ©1996-2012 Bildungsserver Rheinland-Pfalz